Mias Traumwelt

Der Traum. Wieder dieser Traum - erst wunderschön und am Ende schrecklich. Jedes Mal lässt er ein dunkles, schwarzes Loch zurück, in Mias Gedanken und in ihrem Herzen, das sich vor Sehnsucht zusammenkrampft.

Noch nie in ihrem ganzen Leben hat Mia sich ihre Mutter so sehr herbeigesehnt wie in diesem Augenblick. Tief in ihrem Herzen ruft sie nach ihrer Mama, drängend und verzweifelt, wie nie zuvor: Bitte, Mama, hilf mir!

Ich muss die Augen schließen, weil das grelle Licht mich blendet. Als ich sie wieder öffne, schwebe ich sanft und ruhig in meiner Seifenblasenkugel über einer bunt schimmernden Landschaft dahin, wie ich sie noch nie gesehen habe.